Bildung

By Tulane Public Relations[CC BY 2.0 via Wikimedia Commons]

Nachdem die KMK Ende 2016 das Grundsatzpapier "Bildung in der Digitalen Welt" herausgegeben hatte, gab es zarte Pflänzchen der Hoffnung, dass sich in der Riege der Bildungspolitiker Bewegung zeigt. Doch leider ist dem nicht so, Bildungspolitk in der digitalen Welt ist weitgehend ein Trauerspiel.

Da hilft auch der Digitalpakt wenig, der sich an der technischen Ausstattung der Schulen orientiert, aber nicht an pädagogischen Anforderungen.

 

 

Gewürze Markt

Image by Peter H Pixabay (CCO)

Zur Zeit vergeht kein Tag, an dem nicht ein neues, alles umwerfendes Bildungsangebot verspricht, „digitalen Unterricht“ zu unterstützen. Vor allem viele Anbieter aus dem kommerziellen Consultingbereich versuchen sich jetzt ein Stück vom Kuchen der sowieso schon knappen Mittel für Schule und LehrerInnen beim "Lernen in der Digitalen Welt" abzuschneiden.

Dabei haben LehrerInnen und Schulverwaltungen nur wenig Kriterien, die eine Auswahl rational begründen könnten. Entscheidungshilfen könnten folgende Punkte sein:

Datensicherheit, Praxisorientierung, Interoperabilität, Freier Zugang und pädagogische Zielvorstellungen

Im Folgenden habe ich eine Auswahl an Angeboten (Angebotsliste) zusammen gestellt. Diese Liste ist unvollständig und wird ständig erweitert werden. Die Beurteilung ist subjektiv und vielleicht auch ergänzungsbedürftig. Korrekturen, Verbesserungen und Erweiterungen sind gewünscht. Bitte eine Mail an: info at stolzenwaldt.de

Staunen vor Erdkugel

Der Flaschenzug vermittelt im Physikunterricht die grundlegenden Kenntnisse zu Kraft, Weg oder Masse als physikalische Einheiten. Im Chemieunterricht lernen die SchülerInnen den Unterschied zwischen Laugen und Säuren. Und was erfahren Schülerinnen über die grundlegenden Begriffe der Informationstechnologien wie Vernetzung, Programmieren oder Datenbanken: Nichts.

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Am 21.8.2019 fand im Hessischen Landtag eine Anhörung zum Thema Digitalpakt statt. „Expertenwissen“ wurde u.a. vertreten vom Projekt „Chaos macht Schule“ im „Chaos Computer Club“, gefehlt hat leider die Gesellschaft für Informatik.

Bemerkenswert war, dass Digitalministerin Sinemus sich nicht damit zufrieden gegeben hat, lediglich für die technische Infrastruktur verantwortlich zu sein. Sie hat auch angekündigt, pädagogische Inhalte zu entwickeln.