Bildung

By Tulane Public Relations[CC BY 2.0 via Wikimedia Commons]

Nachdem die KMK Ende 2016 das Grundsatzpapier "Bildung in der Digitalen Welt" herausgegeben hatte, gab es zarte Pflänzchen der Hoffnung, dass sich in der Riege der Bildungspolitiker Bewegung zeigt. Doch leider ist dem nicht so, Bildungspolitk in der digitalen Welt ist weitgehend ein Trauerspiel.

Da hilft auch der Digitalpakt wenig, der sich an der technischen Ausstattung der Schulen orientiert, aber nicht an pädagogischen Anforderungen.

 

 

Unsere Gesellschaft wandelt sich schon seit Jahrzehnten. Wirtschaft, Bildung, Sozialstruktur: Alles verändert sich durch die Nutzung digitaler Geräte und Prozesse in einem ungeheuren Tempo. Nur in der Bildungspolitik wird so getan, als hätten wir immer noch die 80er Jahre.

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Als die Bundeskanzlerin vor einigen Monaten gefragt wurde, was denn SchülerInnen können sollten, antwortete sie: "Lesen, Rechnen, Schreiben und - äh - Programmieren natürlich". Wir gehen im Folgenden mal davon aus, dass sie damit nicht das reine Anwenderwissen von Office-Suites meinte. Oder vielleicht doch?

Also jetzt: nach Integration, Inklusion und Gutes Benehmen ein weiteres Schulfach "Programmieren"?

Wenn man sich die aktuellen Diskussionen anschaut, würde sich das in kultusministeriellem Pädagogendeutsch dann etwa so oder ähnlich anhören:

Die SuS (Für nicht eingeweihte Leserinnen: Schülerinnen und Schüler) sollen lernen, Befehlsfolgen in einem digitalen Gerät so zu erstellen, dass dieses Gerät gesteuerte Aktionen ausführen kann.

Mit dieser allgemeinen Formulierung