Informationstechnische Grundbildung

Die folgenden Angebote richten sich an Menschen, die keine weitergehenden Kenntnisse der Informationstechnologien haben.

In sehr vielen Bereichen der Verwaltung, Bildung oder Wirtschaft sind Menschen mit den neuen Technologien konfrontiert, sie haben aber nur geringe Kenntnisse bezüglich der verwendeten Verfahren und Vorgehensweisen.

Meine Angebote nehmen auf diese Voraussetzungen Rücksicht und vermitteln grundlegende Kenntnisse der Konzepte von Programmierung, Datenspeicherung oder Vernetzung.

 

 

Wenn wir Informationstechnologie nutzen, laufen wir ständig Gefahr, dass unsere Privatsphäre von Firmen oder staatlichen Institutionen ausgehöhlt wird. Beispiel für direktes Ausspähen alltäglicher Lebensbereiche sind z.B. Geräte wie  Amazons Alexa oder Apples Siri, oder auch illegales Ausleiten allen Internetverkehrs durch Geheimdienste oder die unbegrenzte Datensammelei durch Facebook oder Instagram.

Das folgende Material kann eine gute Hilfe bei der Durchführung von Workshops zum Thema "Kryptografie" liefern.

Wir sind überall von informationstechnischen Produkte oder Verfahrensweisen umgeben. Um dieser in alle Lebensbereiche eingreifenden Entwicklung selbstbewusst und kritisch gegenüber zu stehen, ist Wissen um die Entwicklung und Anwendung digitaler Produkte notwendig.

Für die Schule stellt sich damit die Aufgabe, die grundlegenden Prinzipien der Informationstechnik zu verstehen. IT-produkte und Verfahren fallen nicht vom Himmel, sie werden von Softwareentwicklern nach wirtschaftlichen oder politischen Vorgaben und unter Beachtung von technischen Prinzipien erstellt.

Um den Begriff "Algorithmus" ranken sich viele mystische Erzählungen. Dabei könnte eine Informationstechnische Grundbildung(ITG) die ideologischen Spekulationen um diesen Begriff entzaubern. ITG ist nicht die Beherrschung von Anwendungssoftware wie Mail, Word oder Browser. Themen der ITG sind die grundlegenden Konzepte der Informatik wie zum Beispiel Netzstrukturen, Verschlüsselung oder Datenspeicherung.

Der vorliegende Workshop beschäftigt sich mit dem Thema "Algorithmus". Wir starten mit der Alltäglichkeit von Algorithmen und wenden dann die erkannten Strukturen auf das Programmieren eines kleinen Spiels an. Im dritten Schritt kommen wir zur Analyse von Programmcode: Wann ist ein Programmcode gut, schlecht oder bösartig?

Material: Stift, Papier, Scratch, Javascript

Methode: Vortrag, Gruppenarbeit, Partnerarbeit am Computer

Zielgruppe: Menschen, die noch keine Erfahrung mit Programmierung gemacht haben, älter als 14 Jahre.

Dauer: Ein Tag

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