Wir sind überall von informationstechnischen Produkte oder Verfahrensweisen umgeben. Um dieser in alle Lebensbereiche eingreifenden Entwicklung selbstbewusst und kritisch gegenüber zu stehen, ist Wissen um die Entwicklung und Anwendung digitaler Produkte notwendig.

Für die Schule stellt sich damit die Aufgabe, die grundlegenden Prinzipien der Informationstechnik zu verstehen. IT-produkte und Verfahren fallen nicht vom Himmel, sie werden von Softwareentwicklern nach wirtschaftlichen oder politischen Vorgaben und unter Beachtung von technischen Prinzipien erstellt.

Um diese Prinzipien zu verstehen braucht man nicht notwendigerweise Computern. Diese Prinzipien zu verstehen und LehrerInnen wie SchülerInnen zu vermitteln ist das Ziel der Workshops. An Hand von Alltagsmaterial und Situationen, denen wir täglich begegnen, wird die Vorgehensweise bei der Gestaltung informationstechnischer Produkte deutlich.

Das verwendete Material wurde aus der Unterrichtspraxis entwickelt und ist einfach in den Schulalltag zu übertragen. Der Aufwand ist sehr gering: Stifte, Papier, eine Packung Spaghetti oder ein Wollknäuel reichen meist aus.

Zu behandelnde Themen:

  • Programme und Algorithmen
  • Netzstrukturen
  • Daten und ihre Speicherung

Daraus ergeben sich drei Module zu jeweils zwei Stunden, die einzeln oder in gewünschter Kombination gebucht werden können.